Erste Forderung
«In allen Feldern des kirchlichen Lebens ist die Beteiligung der Gläubigen ein Prüfstein für die Glaubwürdigkeit der Freiheitsbotschaft des Evangeliums. Gemäß dem alten Rechtsprinzip «Was alle angeht, soll von allen entschieden werden» braucht es mehr synodale Strukturen auf allen Ebenen der Kirche. Die Gläubigen sind an der Bestellung wichtiger Amtsträger (Bischof, Pfarrer) zu beteiligen. Was vor Ort entschieden werden kann, soll dort entschieden werden. Entscheidungen müssen transparent sein.»
Synodale Strukturen, demokratische Spielregeln und die Achtung des Subsidaritätsprinzips. Natürlich tut sich die römisch-katholische Kirche als monarchisch-absolutistisch-zentralistisches Monster schwer damit. Was nicht heisst, dass sie nicht zur Umsetzung verpflichtet ist.
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