Das tragische Ende der Wollsau
So etwa drei Tage nach den unglaublich scheinenden Presseberichten, dass wegen einer aus einem Transporter herausgefallenen Wollsau die St.Galler Stadtautobahn etwa dreiviertel Stunden gesperrt werden musste, und auch knapp drei Tage nach meiner Korrespondenz an diesem Orte in Sachen dieser Sau offenbarte uns das Tagblatt die ganze und geradezu antik erscheinende Tragödie: Die arme Sau war auf dem Weg zum Schlachter. Das ahnte sie wohl, und sie fiel wohl nicht heraus, sondern versuchte ihrem Schicksal zu entfliehen. Doch mit Hilfe der Polizei ward sie doch zum brutalen Objekt der Verspeisung. Arme Sau!
Da kam mir mein 08-er-Limerick in den Sinn (gegen Ende einer teilweise schwierigen, teilweise aufschlussreichen Gruppenreise durch Irland; der Bunratty Castle and Folk Park in der Nähe von Shannon ist so etwas wie eine Mixtur aus Ballenberg und Gruyère):
Da war einst ein Schwein, Stanley mit Namenhat beglückt seine unzähl’gen Damenauf Bunratty zu Tischmit Bier, Wein und Fischdie Touris ihn gierig zu sich nahmen.
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