Heinz Angehrn

Was treibt dieser Mann in Chur denn nur?

Ich nehme an, dass sich auch jetzt wieder Eimer von heiliger Empörung über mich ergiessen, wenn ich es erneut wage, das einzige rechtmässige, weil wahrhaft rom- und papstreue, Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz zu erwähnen und zu kommentieren.
(Wer sich die bisherigen Eimer noch mal zu Gemüte führen will, der lese unter meinem Blog mit dem Titel «Der IQ kirchlicher Würdenträger ist zu überprüfen» vom 28.10. die Reaktionen. Höchst aufschlussreich!)
Also: In der aktuellen Ausgabe der SKZ (48/2010, S.809f) kommentiert unser Redaktionsleiter in seinem Leitartikel zur Basler Bischofswahl auch Anderes als diese. Er erwähnt im Abschnitt «Nachwuchssorgen», dass im Bistum Chur der Bischof die Mehrheit des Klerus nicht mehr hinter sich hat und dass durch ihn «irritierende Signale» (etwa im heiklen Spannungsfeld zwischen liturgisch Konservativen und Ultrakonservativen oder durch seine offensichtlichen Versuche, einen schlecht gebildeten aber frommen «Paraklerus» im Bistum zuzulassen) ausgesendet werden.
Die Erwartungen an Bischof Felix werden nicht kleiner beim Lesen dieses Artikels.

3. Dezember 2010 | 17:53
von Heinz Angehrn
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