Heinz Angehrn

Erkenntnislehre

Von den traktandierten Inhalten der Sitzungen der Redaktionskommission unserer Kirchenzeitung sollte ich hier nicht erzählen. Wir bewegen uns gerade in der internen Berichterstattung der (und über die) Deutschschweizer Diözesen doch immer auf recht wackligem, auch rutschigem Boden. Und der gierig Wartenden, ob da jemand umfällt oder ausrutscht, sind auf allen Seiten des Spielfelds (altgläubige; kirchenbewegte; auf journalistische Sensationen wartende) genug.
Also nichts aus den Sitzungen. Dafür etwas aus unserem Mittagsgespräch zum Thema, dass mann/frau, um gute/r Theologe/in sein zu können, zunächst gute/r Philosoph/in sein muss. Oder umgekehrt: Theologen/innen, die im Studium die Philosophie, insbesondere Erkenntnistheorie, Kant und Sprachphilosophie,a) nicht genug ernst genommen,b) gar verachtetc) oder mit dem Glauben als unvereinbar angesehen haben,taugen wenig bis nichts. Insbesondere in jeglicher dogmatischen und fundamentaltheologischer Diskussion.
Wir haben unserem damaligen Lehrer, Dominik Schmidig, viel zu verdanken. RIP, auch er.

18. November 2010 | 09:17
von Heinz Angehrn
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