Der Zorn Gottes
Gott als Projektionsfläche menschlicher Stimmungen und Gefühle.Das ist noch stark spürbar in dem Gott, der mit Israel durch die Wüste wandert.Das war aber auch die Zeit, in der andere Kulturen Götterwelten kannten.Göttinnen und Götter mit Gefühlen wie Zorn und Rache.Und so wird der Krieg um Troja ausgetragen, die Götter/innen mischeln mit.
Da kommt dann dieser Wanderprediger (!) aus der tiefsten Provinz.Und verkündet eine pazifistische Grundbotschaft.Und kündigt das Wachsen des Gottesreiches an.Und bricht mit den bisherigen Gottesvorstellungen.77fache Barmherzigkeit, Versöhnung und Liebe.
Bruch, starker religionsgeschichtlicher Bruch. Aufbruch.
Aber die alten archaischen Gottesvorstellungen holen uns immer wieder ein.Selbst Kollegen, selbst Weihbischöfe, vielleicht auch …Weil wir so gerne projizieren.Weil wir die Botschaft des Wanderpredigers/Religionsstifters schlecht ertragen.Und so darf/soll Gott weiter zürnen.
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