Schleiertanz
Nach den Mühen mit tlpac und den beiden darauf folgenden Conclusiones und zu Beginn der grossen Sommerpause versuche ich nun mal, die Themenbereiche Kirche und Hierarchie für längere Zeit wegzulegen (etwa bis Maria Himmelfahrt; exklusive natürlich eventuelle weitere nötige Kommentare zur Nachfolgeregelung für KK, soweit ein St.Galler sich da äussern muss/soll). Etwas freudvollere Themen aus Theologie, Philosophie und Kultur täten mir und den Lesenden wohl gut.
Also denn: Die grauenhafte Kusej-Inszenierung von «Salome» in Zürich ist passé und nur noch Geschichte. Nie war mir nach einem Opernbesuch so übel wie damals vor elf Jahren. Sven-Eric Bechtolf hat nun eine um ganze Kulturäonen bessere Fassung hingelegt. Der auf der Website des Opernhauses laufende Trailer enthüllt schon verschiedene ihrer Geheimnisse (wenn denn doch nicht Salome gänzlich enthüllt wird, dafür muss man schon ein Billet erwerben). Herr Pereira hatte ein Einsehen mit uns Leidenden. Nun sollte er einfach nächstens auch noch die Gummizellen-»Elektra» ersetzen lassen.
PS: Meine Kritik zur Freischütz-Aufführung vom letzten Mittwoch habe ich auf dem üblichen Wege versandt. Für den Blog sind die Kritiken zu lang. Wer sich interessiert, melde sich.PS 2: Frau Fleming weilt in Zürich. Welche Gnade, wieder zu uns herunter zu steigen! Am 9. könnte ich in Versuchung kommen, der Diva Rosen zu werfen…
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