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3.3 Conclusiones3.31 Der frei gewählte Zölibat eines Weltpriesters ist biblisch-jesuanisch begründbar.3.311 Grundlage 1: Die radikale Umkehrbotschaft Jesu.3.312 Grundlage 2: Die Charismenlehre im Neuen Testament.3.32 Der frei gewählte Zölibat eines Weltpriesters braucht seriöse Vorarbeit.3.321 Seitens des Betroffenen: Wer bin ich?3.3211 Welches sind meine Charismen?3.3212 Welches ist meine Spiritualität?3.3213 Welches ist meine Sexualität?3.322 Seitens der Kirchenverantwortlichen: Wer ist er?3.3221 Können wir es ihm zutrauen/zumuten?3.3222 Ist er ein Zeichen für die Gemeinde?3.33 Der Pflichtzölibat ist gleichzeitig abzuschaffen.3.331 Er hat nur Unglück über viele der Betroffenen gebracht.3.332 Er hat Opfer zu Tätern gemacht und damit das Unglück vervielfacht.3.34 Der frei gewählte Zölibat, das Charisma des Sich-Selber-Genügens im Einklang mit Gott, kann von Männern und Frauen gelebt werden.3.341 Was die Ordensgeschichte lehrt, gilt wohl auch für den/die Seelsorger/in.3.342 Darum sollen auch Theologinnen sich zum Zölibat entscheiden können.3.35 Welche Tätigkeiten und Funktionen nur von in freiwilligem Zölibat lebenden Frauen und Männern ausgeübt werden dürfen, muss die Kirche entscheiden.3.351 Sicher nicht der Vorsitz in der Eucharistie!3.3511 Jede Gemeinde hat ein Anrecht auf die sonntägliche Feier der Eucharistie.3.3512 Für diesen Vorsitz ist das Charisma des Sich-Selber-Genügens nicht notwendig.3.352 Gewisse Sakramente und Sakramentalien, das wäre zu prüfen.3.3521 Das Sakrament von Busse und Versöhnung in der intimsten Form eines längeren Gesprächs?3.3522 Das Amt des Bischofs, der Bischöfin?3.3523 Das Amt des Papstes, der Päpstin?3.353 Wo man nur noch spekuliert, sollte man schweigen.
Abtwil, 28.Mai 2010Heinz Angehrn
Dominik Schmidig zugeeignet
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