Jean Ziegler in der Weltwoche
Die beiden eingebräunten Weltwoche-Journalisten Keller und Gut (K/G) im Gespräch mit dem stets knallrot leuchtenden Jean Ziegler (Z). Zuerst mal die Passagen:
Z: Nein. Nichts! Haben Sie den Koran gelesen?K/G: Ja. In einer Übersetzung.Z: Ich auch. Haben Sie auch das Alte Testament gelesen? Na also. Nachdem die Israeliten die Stadt Jericho eroberten, wurden bis zum letzten Kind alle Bewohner ermordet.K/G: Das Neue Testament ist die Korrektur seines gewalttätigen Vorläufers.Z: Oh, wie subtil . . . Wo sind Sie in die Schule gegangen? In Einsiedeln? Bei den Benediktinern? Das sind schon Haarspaltereien, die Sie hier anzubringen versuchen. Alle monotheistischen Religionen sind Stammesreligionen mit gewalttätigen und intoleranten Elementen.K/G: Warum sind Sie dann ausgerechnet zum Katholizismus konvertiert? Zu einer zentralistischen Papstkirche mit Unfehlbarkeitsdogma?Z: Das Papsttum sollte abgeschafft werden. Was meinen Glauben betrifft, antworte ich mit Victor Hugo: «Ich hasse alle Kirchen, ich liebe die Menschen, ich glaube an Gott.»K/G: Das Problem ist nicht, was in den Büchern steht . . .Z: . . . doch, doch. Es stimmt schon: Im Koran ist Gewalt und Blut. Es gibt Suren, die furchtbar sind, die absolut im Alten Testament stehen könnten.K/G: Aber nicht im Neuen Testament. Sie finden dort keinen Aufruf zur Tötung von Ungläubigen. Die Biografie Mohammeds ist eine ganz andere als das Leben Christi, der sich am Ende ans Kreuz nageln liess. Mohammeds Truppen massakrierten die jüdische Bevölkerung von Medina.Z: Und was haben die alten Juden in Samaria gemacht?K/G: Wir reden von Mohammed, der ein Religionsstifter ist und gleichzeitig ein Massaker verantwortet. Von Jesus können Sie keine Gewalt ableiten.Z: Das stimmt.
Bewertung? Meine folgt in Bälde.
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