Robinson'sche Musiktheorien
Das will ich Ihnen nicht vorenthalten. Piusbruder Robinson äussert sich anhand der musikalischen Entwicklung Ludwig van Beethovens zum Entstehen der bösen gottlosen Welt. Die 29. Klaviersonate – die «Sonate für das Hammerklavier» – ist ihm Beleg, wie Beethoven sich von der gotterfüllten Welt vor der Französischen Revolution (für die für Robinson der Frauenheld Wolfi und der schwule Joseph stehen – Hihi schon hier) in die gottlose Welt von Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit hinaus bewegt. Robinson wörtlich:
«Es ist als ob sich Beethoven am Anfang in der guten alten Ordnung sonnte, dann voranstürmte, um seine menschliche Unabhängigkeit zu erkämpfen, und sich in der dritten Periode die Frage stellen mußte: Was war die Bedeutung des ganzen? Was bedeutet es, sich von Gott unabhängig zu machen? Die Schrecken der modernen «Musik» sind die Antwort – vorausgeahnt in der «Sonate für das Hammerklavier». Ohne Gott sterben beide – Geschichte und Musik.»
Der Mann ist so herrlich stockkonservativ doof, dass es wirklich Spass macht! Die bösen gottlosen Komponisten: Schubert, Bruckner, Verdi, Puccini, Gounod, Saint-Saëns …
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