Erinnerungen ans Linsenbühl
IDer Winter war eine prägende Zeit im Linsenbühl. Die Täuschung, dass St.Gallen klimatisch irgendwie im milden Bereich liegen könnte, die die wenigen Sommerwochen erzeugt hatten, die paar angenehmen Wochen des Sonnenbadens auf Dreiweihern und die dann noch folgende Zeit der Wespen (auf dem Zimtkuchen, so würde Ingo hier schon anmerken), sie wurde im Spätherbst bald einmal beendet. Wind, Blätter, Kälte und dann bald einmal viel Weiss, sehr viel Weiss. Riesige Schneemassen prägten das Bild der kleineren Strassen. Der Stadtpark, durch den der Schulweg von Ingo und von vielen seiner Klassenkameraden täglich führte, verwandelte sich in eine Art Klein-Skandinavien. Und die Aktivitäten, mit denen sich die Kinder beschäftigten, waren bald anderer Art. Da gab es dann eine grosse Auswahl an Möglichkeiten. Es begann mit den Schneebällen, es endete mit dem Schrecken aller Schrecken, dem Skifahren.
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