Heinz Angehrn

NZZ am Sonntag von heute

Man(n) beachte das Interview mit Kurt Koch, unter anderem zu den Themen staatskirchliche Strukturen, Trennung von Kirche und Staat und Kirchenaustritt in der heutigen Ausgabe. Auch Kurt hat die Versöhnung in der Causa Röschenz/Sabo sichtlich gut getan, er äussert sich wieder deutlich objektiver und auch klarer, worum es im Missstand der Finanzierung überkantonaler und diözesaner Aufgaben geht, als in den heftigen Reaktionen der ersten Jahreshälfte. Wie ich schon erwähnte: Es wäre uns viel Ärger erspart geblieben, hätte man damals diese Sache biblisch unter zwei bis drei Augen- und Ohrenzeugen bereinigt. Kantonalkirche(n) und Diözese müssen am gleichen Strick und in die gleiche Richtung ziehen, zum wohl der ihnen anvertrauten Pfarreien und damit deren Gläubigen. Alles andere ist destruktiv und der Pastoral nicht dienlich.
Das einzige, was ich nicht verstehe: Warum braucht es immer noch eine Spitze gegen die evangelische Schwesterkirche?

23. November 2008 | 10:11
von Heinz Angehrn
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