George Francis Xavier

Mutterland Indien

«Indien ist die Wiege der Menschheit, der Geburtsort der menschlichen Sprache, die Mutter der Geschichte, die Grossmutter der Legenden und die Urgrossmutter der Traditionen». (Mark Twain)
Am 15. August feiert Indien seinen 66. Unabhängigkeitstag. Zeit für mich, über meine Nation zu reflektieren.
Ich bin sehr dankbar für mein Mutterland Indien. Es hat mich gelehrt, mit denen zu leben, die mich annehmen oder auch nicht und sie zu tolerieren. Indien hat mich gelehrt, geduldig zu sein, um alle Situationen in einer Welt verschiedenartiger Rassen, Religionen, Sprachen, Farben, etc. zu bewältigen.
Ich möchte meine Schulerfahrungen erwähnen. Es war meine beste Zeit. Als Kind fing ich meinen Schultag mit Kindern aller Religion an. Am frühen Morgen versammelten wir uns vor dem Unterricht und sangen unser Nationallied. Danach stellten wir uns vor der indischen Flagge auf, streckten die rechte Hand aus und sprachen das ‹Pledge of India›. Es ist auch heute noch so. Und am Abend nach der Schule sangen wir unsere Nationalhymne. Es hat uns gelehrt, uns als Inder zu fühlen, vor allen Unterschieden zwischen uns.
Pledge of India lautet so:
India is my country and all Indians are my brothers and sisters.
I love my country and I am proud of its rich and varied heritage.
I shall always strive to be worthy of it.
I shall give my parents, teachers and all elders respect and treat everyone with courtesy.
To my country and my people, I pledge my devotion. In their well-being and prosperity alone, lies my happiness.
 
Shashi Tharoor sagt zu der Vielfalt, die in Indien herrscht: «18 offizielle Landesprachen, hunderte von Religionen, eine unglaubliche ethnische Vielfalt: Indien ist nicht wirklich eine Nation, sondern eher eine Idee.»
Jai Hind.

15. August 2013 | 00:00
von George Francis Xavier
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