In spiritus fortitudine
«Für mich selber sind – vom Zweiten Vatikanischen Konzil herkommend – natürlich die Konstitutionen Lumen gentium und Gaudium et spes die tragenden Säulen geworden. In wie vielen Predigten und auch Vorträgen habe ich versucht, das Kirchenverständnis von Lumen gentium her zu erschliessen, als Communio, als Gemeinschaft im Glauben durch die geschenkte Teilhabe am Heilswirken Gottes. Kirche, Communio – natürlich auch in sich gegliedert und gestuft in bestimmten Verantwortungen. Der damit verbundene Dienst an der Einheit, insbesondere auch im Dienst der Verkündigung, ist ja eine der Hauptaufgaben der Kirche insgesamt und speziell des Bischofs. Mein Wahlspruch In spiritus fortitudine ist entsprechend aus Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils genommen.» Weihbischof Paul Wehrle aus der an die Schweiz grenzenden Erzdiözese Freiburg im Breisgau – ihm gelten zum heutigen 75. Geburtstag herzliche Glück- und Segenswünsche! – beschreibt so die Prägung seines Wirkens durch das II. Vaticanum. Ausführlich über das Konzil und seine Bedeutung für heute und v.a. morgen (!) spricht er im Interview: https://www.youtube.com/watch?v=VyyiC005T90.
Siehe auch die Beiträge vom 5. Juni und 6. Juni 2015.
(mq; Zitat: Paul Wehrle, Statement, in: Katrin Gallegos Sánchez, Barbara Henze, Thomas Herkert, Michael Quisinsky [Hg.]. Aggiornamento im Erzbistum Freiburg. Das Zweite Vatikanische Konzil in Erinnerung und Dialog. Freiburg, Verlag der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg i.Br., 2011, 407-411, 408).
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