Befrachtete ökumenische Tagesordnung – mit einem Thema
Nachdem die Vorarbeiten spätestens 1964 konkret wurden (vgl. Konzilsblog, 27. Juli 2014), traf sich vom 22. bis 24. Mai 1965 erstmals die Joint Working Group, mit der Vertreter der römisch-katholischen Kirche einerseits und des Ökumenischen Rates der Kirchen andererseits dem durch das Konzil ermöglichten Dialog eine passende Struktur verleihen wollten. Das Ökumenische Institut Bossey bei Genf bot dazu den passenden Rahmen. Lukas Vischer, der als Vertreter des ÖRK gemeinsam mit dem Katholiken und späteren Kardinal Jean Jérôme Hamer OP als Sekretär der Gruppe fungierte, kommentiert: «Eine reichhaltige Tagesordnung war zu bewältigen.» Fast interessanter als die Aufzählung der Tagesordnungspunkte ist allerdings das von Vischer ausgemachte, allen Einzelpunkten zugrundeliegende Thema: «In erster Linie ging es darum, Einigkeit über die Grundlagen der Zusammenarbeit zu erzielen.»
(mq; Zitate A 5,580)
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