Kein privates «nihil obstat»
Yves Congar ist durch amerikanische Juden zu einem Symposion eingeladen worden. Angesichts der Ungewissheit, was mit der Erklärung über die nichtchristlichen Religionen und konkret den Aussagen zu den Juden geschehen würde, entscheidet er sich, in einer allgemeinen Weise die Richtung der Erklärung zu präsentieren, die immerhin in ihrer Substanz bereits vom Konzil akzeptiert worden sei.
Er gibt den Text aber noch dem Sekretär Jan Willebrands für ein «privates und brüderliches nihil obstat» (Co 2,374). Willebrands scheint dieses «nihil obstat» nicht gegeben zu haben: Er fürchtete, dass das Publikmachen dieses Textes als Druck auf das Konzil empfunden würde (vgl. Co 2,374 Anm. 4).
(emf)
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