Konzilsblogteam

Ivo Fürer auf dem Konzil

Herzliche Glück- und Segenswünsche gelten heute Bischof Ivo Fürer, der am 20. April 1930 in Gossau das Licht der Welt erblickte.
Nach seiner Priesterweihe 1954 studierte er in Rom Kirchenrecht, 1958 kehrte er in die Schweiz zurück und wirkte als Seelsorger in seinem Heimatbistum. Das Konzil zog den jungen Priester dann bereits während der Vorbereitungsphase in seinen Bann, 1962 konnte er als persönlicher Berater von Bischof Josephus Hasler selbst mit nach Rom.
Am 8. Dezember 1965, dem Tag des Konzilsabschlusses, fragte Fürer in einer Predigt in Altstätten, wo er als Vikar wirkte: «Was hat denn herausgeschaut aus dem Konzil?». Wie sein Biograph festhält, fragen sich ja in der Tat viele, «was sich denn nun in der Kirche geändert hat. Der Altstätter Vikar jedoch dreht die Frage um. Nicht, was sich geändert hat, ist die wichtigste Frage, sondern was sich ändern wird. Und zwar nicht irgendwo, auf irgendwelchen Etagen der Hierarchie, sondern im Leben des einzelnen Christen selbst. ‹Es kommt auf Sie an, wie das Konzil Früchte tragen wird›, ruft er den Altstätterinnen und Altstättern zu.»
(mq; Josef Osterwalder, Dem Volk Gottes dienen. Ivo Fürer, Bischof und Weggefährte, St. Gallen 2005, 45).

20. April 2015 | 00:01
von Konzilsblogteam
Lesezeit : ca. 1  Min.
Teilen Sie diesen Artikel!