Die Frauen in der/und die SKZ
Ich entdecke mit Freuden: Diesen Blog kann ich jederzeit auch nutzen, um in meiner Funktion als Präsident der Redaktionskommission der SKZ (Schweizerische Kirchen-Zeitung) etwas mitzuteilen bzw. ins geistige Getümmel (auf das ich hoffe) mit ihr und um sie einzugreifen.
Deshalb so viel schon mal jetzt: Die ersten Leserbriefe sind eingetroffen und werden abgedruckt. Toll! Das war eines der gröberen Bedenken, die wir hatten: Ob man/frau es überhaupt wagt zu schreiben, und ob – wenn er/sie es wagt – denn auch seriöse, sprich abdruckbare Beiträge eintreffen. Nun drehen sich die ersten Leserbriefe unisono um das selbe Thema: Dass nämlich die dreiköpfige Frauenredaktion in der ersten Nummer nebst eigenen Beiträgen nur Männer zur Sprache brachte. Und da muss man (der hier schreibende Mann) stante pede helfend eingreifen: Das war natürlich nicht so geplant und schon gar nicht gewollt, doch hatte eine angefragte (prominente) Autorin im allerletzten Moment abgesagt, und es musste vom Notvorrat gelebt werden. Die Redaktorinnen mussten, um die Erstausgabe zu retten, auf einen Mann (mit Kragen) zurückgreifen.
Freuen Sie sich darum auf Nummer 1 des Jahres 2018, die nächste Woche bei Ihnen eintreffen wird.
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