Suzanne Guillemin
Die von Vinzenz von Paul gegründete Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern spielt in der französischen Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte eine herausragende Rolle. Suzanne Guillemin (1906–1968), seit 1962 Generalsuperiorin der Filles de la Charité und zudem seit 1964 auch Präsidentin der Union Nationale des Congrégations d’Action Hospitalière et Sociale, gehörte denn auch durchaus folgerichtig zu den Ordensfrauen, die gemäss der Ankündigung Pauls VI. vor der dritten Sitzungsperiode als Auditorinnen den Konzilsarbeiten beiwohnen sollten (s. Konzilsblog 30. August).In der vierten Sitzungsperiode war sie u.a. auch Mitglied der Unterkommission, die sich im Hinblick auf die entstehende Pastoralkonstitution mit den Zeichen der Zeit befasste. Nach dem Konzil wurde sie Konsultorin der Ordenskongregation und der Kommission Justitia et Pax. In einer für die Ordensgemeinschaften bewegten Zeit gab sie in ihren postum veröffentlichen Reden wichtige Impulse für ein zeitgemässes Ordensleben. Fotos und weitere biographische Angaben finden sich unter http://spiritofthedaughtersofcharity.blogspot.ch/2013/08/who-was-that-daughter-of-charity-at.html
(mq; PersLex 122 f.)
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