Letzter deutscher Konzilsvater Johannes Jobst gestorben
Heute, am 11. Juli 2014, findet in der Stiftskirche Wilten in Innsbruck, die Abschieds- und Dankesmesse für den verstorbenen Missionsbischof Johannes Jobst statt (vgl. Meldung http://religion.orf.at/stories/2656531/ ). Johannes Jobst wurde am 5. Juli 1920 in Frankenberg bei Regensburg geboren. In den Pallottinerorden eingetreten wurde er nach Australien gesandt. 1959 wurde er Bischof des riesigen, aber bevölkerungsarmen Kimberly-Distriktes (er verlegte den Bischofssitz von Beagle-Bay nach Broome).
Auf der Internetseite der Pallottiner wurden anlässlich der Einladung des ehemaligen Konzilsvaters nach Rom einige Reminiszenzen publiziert:
«Mit sichtlicher Freude erzählt der 92-Jährige von den Debatten des Konzils. Die ‹missionarische Dimension› der Kirche habe ganz im Vordergrund gestanden. Dass jeder Getaufte Missionar ist, das freute ihn, eben nicht allein Ordensleute und Priester. Darum habe er auch wie viele andere zwei Mal den Entwurf des Dekretes über die Mission abgelehnt und erst der Neufassung zugestimmt. Unvergesslich ist ihm, wie sehr das Konzil die Stellung der Ortskirche und des Ortsbischofs hervorgehoben habe. Das habe ihn für seine Arbeit im fernen Broome sehr ermutigt. Er träumte damals von Kirchenregionen».
(http://www.pallottiner.org/aktuell/meldung/1175/Der-einzige-noch-lebende-deutsche-Konzilsvater-Pallottiner-Bischof-Johannes-Jobst-ueber-die-letzte-Reihe-in-der-Konzilsaula-und-seinen-Erstkontakt/ Dank für den Hinweis von Assoc. Prof. Dr. Christoph Wagener; emf)
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