Bei den Dominikanern in Zürich
Auf der Rückreise von Rom Ende April 1964 macht Yves Congar in Zürich Halt. Der französische Dominikaner wird dort von seinem ehemaligen Schüler Pater Ambrosius Eichenberger, der inzwischen Provinzial der Dominikaner in der Schweiz geworden war, empfangen. Zu dieser Zeit sind – gemäss der Schilderung Congars – sechs Dominikaner in Zürich. Drei von ihnen residieren im Augustinerhof und bieten Räumlichkeiten für Schüler und Studierende an. Drei weitere Dominikaner wohnen anderswo. Yves Congar freut sich: «Beginn einer neuen dominikanischen Gründung 730 Jahre nach der ersten (durch einen Pater von Strasbourg, im Jahr 1229)». Gegenüber dem Haus der Dominikaner nimmt Congar das Presbyterium und die Pfarreigebäude der Christkatholiken wahr, zusammen mit der schönen, seit 1873 christkatholischen Augustinerkirche, die Congar offenkundig lieber als Kirche der Dominikaner gesehen hätte …
(emf; Co 2,76)
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